Schon lange habe ich mich gefragt, wie sich unsere Bundeskanlzerin Frau Merkel so ganz ohne Stasivorwürfe bis zu ihrem jetzigen Posten durchwursteln konnte. Einem Ex-DDR-Bürger erscheint ihr Werdegang auf jeden Fall merkwürdig. Trotz kirchlichem Hintergrund, ihr Vater war Pfarrer und sie erhielt statt der Jugendweihe die Kommunion, durfte sie auf die EOS und erhielt anschließend sogar einen Studienplatz. Nicht für Theologie, sondern für Physik. Laut Wikipedia durfte sie 1986 als geschiedene, kinderlose Frau in die BRD reisen. Anscheinend gab es seitens der DDR keine Befürchtungen, dass Frau Merkel sich in den Westen absetzen könnte. Komische Sache. Da fragt man sich, welche Verbindungen die Familie Kasner in den DDR unterhielt und welche Einstellung sie zum System hatte. Erfahren werden wir es sicherlich nie, denn die Stasiakten, die diese Sachverhalte aufklären könnten, existieren sicher nicht mehr oder sind von Frau Merkel gesperrt worden.
Gefunden bei „Lachen und Nachdenken – Kabarett vom Feinsten„:
Nachdem der Linke Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi mit seiner angeblichen Vergangenheit verfolgt wird, kann manch anderer sich in Sicherheit wähnen. Nein dies soll keine Retourkutsche für die Hexenjagd gegen Gregor Gysi werden. Vielmehr sollte es zeigen, wie verlogen die Medienlandschaft doch sein kann und mit welch zweierlei Maß gern gemessen wird. Für die meisten Zeitungen im deutschen Blätterwald steht fest: Gregor Gysi war inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit. (Bericht siehe hier). Es passt auch gut ins Bild, denn ein ehemaliger SED Genosse, darf um Gottes Willen nicht in der Öffentlichkeit der Bundesrepublik gut wegkommen. Ode anders ausgedrückt: Wenn den Medien dein Parteibuch nicht passt, dann wirst du es schwer haben etwas Positives über dich zu hören. Anders geht es da unser lieben Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie hat im Gegensatz zu Gysi angeblich alles richtig gemacht. Ging nach der Wende zur CDU und bändelte bei Bundeskanzler Kohl an. Vergangenheit war da unerwünscht. Doch sollten solche Zeitungsverlage wie Axel Springer auch nur ansatzweise an einer kritischen Pressearbeit interessiert sein, müssten sie bei Merkels Vergangenheit Fragen stellen.
Angela ein Stasispitzel? – Kritische Fragen unerwünscht
Im Auftrag des WDR produzierten Dr. Karin Hartewig und Holger Kulickim im Jahr 2005 die Dokumentation „Im Auge der Macht- die Bilder der Stasi”, für welche sie auch ein ganz besonderes Bild verwenden wollten. Dieses zeigt eine junge Frau, welches sich dem Haus der Familie Havemann näherte. Diese standen zu diesem Zeitpunkt bereits rund um die Uhr unter Beobachtung. Das MfS setzte im Jahr 1980 zur Observation des Geländes auch jugendliche Spitzel ein. Die Autoren der Doku stellten eine erstaunliche Ähnlichkeit der abgebildeten jungen Frau mit unserer heutigen Bundeskanzlerin Merkel fest. Diese ließ die Veröffentlichung jedoch untersagen. Warum? Wenn dieses Foto nicht Angela Merkel zeigt, dann hätte unsere Kanzlerin doch kein Interesse daran eine Veröffentlichung durch den WDR zu verbieten? Fakt ist nämlich auch, das Merkel den Einblick in ihre Stasi Akten zur Geschichtsforschung bisher untersagt hat. Immerhin war sie als FDJ Sekretärin für den Bereich Agitation und Propaganda zuständig, war Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR und machte somit eine eher unübliche Karriere für eine Frau, welche aus einer kirchlichen Familie stammte und deren Vater ein Pfarrer war. Kaum vorstellbar, dass das MfS da kein Interesse an der damals noch jungen Merkel gehabt hat. Dies sind gewiss alles keine eindeutigen Beweise, dennoch sollten aufgrund der Fairness gegenüber anderen Politikern, deren Vergangenheit man durchleuchtet hat, auch Fragen im Fall Angela Merkel gestellt werden. Dazu wird es wohl kaum kommen, denn als CDU Mitglied hat unsere Kanzlerin eben das richtige Parteibuch.
SpiegelOnline meldete 2005 „Merkel gegen Freigabe von Foto aus Stasi-Akte„:
Angela Merkel wandelt beim Umgang mit den Stasi-Akten auf den Spuren von Altkanzler Helmut Kohl, der sich gegen die Herausgabe von Aufzeichnungen des Geheimdienstes zur Wehr gesetzt hatte. Merkel verweigerte den Autoren des WDR-Films „Im Auge der Macht – die Bilder der Stasi“ die Freigabe eines Fotos von ihr aus den frühen achtziger Jahren. In den Akten über den Regimekritiker Robert Havemann und dessen Frau Katja waren die Rechercheure auf ein Passfoto der jungen Merkel gestoßen. Das Bild fand sich in einer Foto-Sammlung von Personen, die bei der Annäherung an das Havemann-Grundstück in Grünheide bei Berlin erfasst worden waren. Die Filmemacher baten Merkel um Freigabe des Bildes. Ihr Büro jedoch teilte mit, Merkel wolle aus „Gründen des Schutzes ihrer Privatsphäre“, aber auch im Hinblick auf die „Gleichbehandlung bei vergleichbaren Anfragen“ kein Einverständnis zur Verwendung des Fotos geben. Daher stellte die Birthler-Behörde das Bild nur gerastert zur Verfügung. Zu DDR-Zeiten hatte sich Merkel am Ost-Berliner Zentralinstitut für Physikalische Chemie zeitweilig das Büro mit einem Sohn Havemanns geteilt. Die Thesen des Regimekritikers über einen „Dritten Weg“ zwischen Kommunismus und Kapitalismus lehnte sie nach eigenen Angaben stets ab: „Von seinen Visionen war ich nie begeistert“, sagte sie ihrem Biografen Gerd Langguth.
In Gedenken - Inna lillah, wa inna ilaihi radschi’un




